Indice de Desarrollo Democrático de América Latina - IDD-Lat  

Inicio

Qué es el

IDD-Lat

Quienes

Somos

Cuestiones

Metodológicas

Medios de Comunicación

Instale

Acrobat Reader

 

 

 

 

 

Tendenzen in der demokratischen Entwicklung der Region

Die Region konnte sich im Durchschnitt erneut verbessern, und zwar um gut 1%. Dabei hielten sich wiederum die Länder, die sich verbessern konnten, die Waage mit denjenigen, die sich verschlechtert haben.

Keine Verbesserung gegenüber 2008 zeigten Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Paraguay.

Zulegen konnten dagegen Argentinien, Chile, Ecuador, Mexiko, Panama, Peru, Dominikanische Republik, Uruguay und Venezuela.

Einen hohen demokratischen Entwicklungsstand weisen weiterhin Chile, Costa Rica und Uruguay auf. Diese Gruppe Länder stellt jedoch lediglich 17% aller Länder da. Damit setzt sich eine Konstante der letzten sieben Jahre fort.

Von allen analysierten Ländern übersteigen nur sieben Länder den regionalen Durchschnitt (5,238). Dabei handelt es sich um Argentinien, Costa Rica, Chile, Mexiko, Panama, Peru und Uruguay.

Chile nimmt dieses Jahr erneut den ersten Platz ein und verweist Costa Rica wieder auf den zweiten Rang.

Besonders verbessern konnte sich Ecuador. Allerdings liegt das Land immer noch weit zurück. Peru steigt weiter auf und liegt bereits über dem Durchschnitt der Region. Besonders stark verschlechtert hat sich El Salvador.

Die Verbesserungen und Verschlechterungen haben sich in allen Dimensionen unterschiedlich stark bemerkbar gemacht. Verbessern konnten sich die Wertungen bei zivilen Rechten und politischen Freiheiten mit Ausnahme von Brasilien, Chile, Guatemala, Peru und Venezuela.

Was die Qualität der Institutionen angeht,  so überwiegen die Verschlechterungen, wobei der Durchschnitt ebenfalls niedriger ausgefallen ist. Nur sechs Länder konnten ihre Bewertung verbessern: Ecuador, Nicaragua, Panama, Peru, Dominikanische Republik und Uruguay.

Eine gleichmäßige Entwicklung weist die sozioökonomische Dimension auf. In der Teildimension, die die Entwicklung der Wirtschaft misst, konnte sich die Hälfte der Länder verbessern. Nicht gelungen ist es Argentinien, Brasilien, Costa Rica, Guatemala, El Salvador, Nicaragua, Paraguay, Dominikanische Republik und Uruguay. Panama, Peru und Dominikanische Republik konnten stark zulegen. Was die sozialen Aspekte anbelangt, so konnten sich zehn Länder verbessern: Ecuador, El Salvador, Guatemala, Mexiko, Panama, Paraguay, Peru, Dominikanische Republik, Uruguay und Venezuela.

  

Demokratischer Entwicklungsstand

IDD-Lat stuft die 18 Länder nach ihrem demokratischen Entwicklungsgrad in Länder mit hohem Entwicklungsstand (über 7.5 Punkte), mit mittlerem Entwicklungsgrad (4.5 bis 7.5) und mit niedrigem Entwicklungsstand  (1.0 bis 4.5) ein. Dabei gehören zu der ersten Gruppe Costa Rica, Chile und Uruguay.

Die Gruppe Länder mit mittlerem Entwicklungsstand besteht aus Argentinien, Brasilien, Mexiko, Panama und Peru.

 

 

 

Zu der dritten Gruppe gehören Bolivien, Kolumbien, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Paraguay, Dominikanische Republik und Venezuela.

 Ecuador gelang es, seine Gesamtbewertung um über 30% zu verbessern. Allerdings befindet sich das Land weiterhin in der Gruppe der demokratisch nur wenig entwickelten Länder.

Um ca. 10% konnten sich Panama, Peru und Venezuela verbessern.

  

Entwicklungstendenzen in den einzelnen Ländern von 2002 bis heute

Land

Wert 2002

  Wert 2003

Wert 2004

Wert 2005

Wert

2006

Wert 2007

Wert 2008

Wert 2009

Argentinien

5,247

3,900

3,918

4,337

5,330

6,123

5,731

5,852

Bolivien

4,150

2,883

3,343

3,528

2,726

3,281

2,843

2,593

Brasilien

3,932

5,028

3,348

3,820

4,468

4,582

4,520

4,514

Kolumbien

5,254

4,218

3,054

2,993

4,362

4,778

4,660

4,053

Costa Rica

8,575

7,847

8,633

8,510

9,704

9,706

10,321

9,696

Chile

8,757

10,031

10,242

10,435

10,796

10,360

9,670

10,000

Ecuador

1,694

2,376

3,122

3,658

2,237

3,206

2,521

3,484

El Salvador

5,544

6,273

4,452

5,053

4,718

3,967

4,184

3,490

Guatemala

3,992

2,928

3,884

1,648

3,834

3,502

3,444

3,284

Honduras

3,107

4,098

4,142

4,332

4,431

4,780

4,408

3,859

Mexiko

6,340

6,623

6,136

5,522

5,917

5,566

6,135

6,490

Nicaragua

2,963

4,230

3,614

4,032

3,151

2,730

3,860

3,795

Panama

8,309

8,028

6,914

6,918

6,828

6,452

6,503

7,191

Paraguay

2,255

3,214

1,689

4,493

3,745

3,880

3,861

3,860

Per

4,352

3,602

3,688

3,126

3,590

4,107

5,020

5,587

Domin. Rep.

 

 

4,631

3,823

4,187

2,900

3,577

3,677

Uruguay

9,736

9,766

7,517

8,355

8,397

9,384

8,717

9,262

Venezuela

2,243

2,811

1,552

2,581

2,720

2,848

3,258

3,591

Durchschnitt

4,803

4,881

4,660

4,842

5,063

5,120

5,180

5,238

 

                Schlussfolgerungen

Die im Demoktratieindex IDD-Lat 2009 beschriebene Entwicklung von 2008 setzt sich weiter fort. Auch 2008 hatten sich genauso wie in diesem Jahr 9 Länder verschlechtert.

·                     Weiterhin liegen nur wenige Länder über dem Durchschnitt der Region (lediglich sieben) und  nur drei davon (17%) zeichnen sich durch einen hohen demokratischen Entwicklungsstand aus.

·                     Besonders stark vertreten sind Länder mit niedrigem demokratischem Entwicklungstand.

·                     Beinahe unverändert ist die Zahl der Länder mit mittlerer demokratischer Entwicklung. Allerdings hat sich die Zusammensetzung der Gruppe geändert. Nicht mehr dabei sind Kolumbien und Honduras, die in die Gruppe der Länder mit niedrigem demokratischem Entwicklungsstand abgestiegen sind. Weiterhin dabei sind Argentinien, Brasilien, Mexiko und Panama. Neu hinzugekommen ist Peru.

·                     Interessant ist dabei, dass die Länder jeweils aus aktuellen Umständen heraus eher zufällig auf- oder absteigen. Ein konstantes Verhalten weisen lediglich die drei Länder mit hohem Entwicklungsstand auf.

 

Durchschnittliches verhalten der einzelnen Indikatoren

Der Durchschnittswert der Region (5,238) ist wiederum leicht angestiegen und bestätigt den seit 2003 anhaltenden Trend. Die Verbesserung erklärt sich einerseits aus den methodischen Vorgaben der Arbeit, welche die Indikatoren der Region mitteln, und andererseits aus den verbesserten Werten von Ecuador, Panama und Peru und in geringerem Maße aus den Werten Argentiniens, Chiles, Mexikos, der Dominikanischen Republik, Uruguays und Venezuelas.

Der Index demokratische Entwicklung konnte sich besonders in der Andenregion und im MERCOSUR verbessern (s.Karte). Dagegen lässt sich in Mittelamerika insgesamt keine Verbesserung feststellen.

Die Länder, die 2008 überdurchschnittliche Werte aufwiesen, liegen auch in diesem Jahr wieder über dem Durchschnitt (Argentinien, Chile, Costa Rica, Mexiko, Panama und Uruguay). Neu hinzugekommen ist in diesem Jahr Peru. Diese Gruppe vereinigt lediglich 40% aller bewerteten Länder auf sich.

Eine Analyse der einzelnen Dimensionen in den verschiedenen Ländern ergibt eine durchschnittliche Verbesserung der Dimension Politische Rechte und Bürgerfreiheiten um über 6% gegenüber dem 2008 erreichten Wert; bei der Qualität der Institutionen und der Politischen Effizienz bricht der Index dagegen um über 5% ein. Die Durchschnittswerte der wirtschaftlichen und sozialen Teildimensionen legen ebenfalls um 5% bzw. 4% in Folge einer allgemeinen Verbesserung der einschlägigen Indikatoren zu.

Eine besonders positive Entwicklung gegenüber dem Vorjahr weist Ecuador aus. (Paradoxerweise hatte sich das Land 2008 am meisten verschlechtert.) Hier beträgt die Verbesserung über 30% (2,521 in 2008 und 3,484 in 2009). Dabei bleibt das Land weiterhin in der Gruppe Länder mit geringer demokratischer Entwicklung eingestuft. Besonders negativ verhalten sich die Indikatoren El Salvadors mit einem Rückgang um 16% (4,184 in 2008 gegenüber 3,490 in 2009). Diese Verschlechterung ändert nichts an der Einstufung des Landes in die Gruppe mit niedrigem demokratischem Entwicklungsstand. Der Gesamtwert des Landes liegt ebenfalls unter dem Durchschnitt der Region.

 

        

Ediciones Anteriores

IDD-Lat 2002

IDD-Lat 2003

IDD-Lat 2004

IDD-Lat 2005

IDD-Lat 2006

IDD-Lat 2007


IDD-Lat 2008